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Review: KOLLOQUIUM FÜR DEN ÖFFENTLICHEN VERKEHR 2018 – erneut gesteigerte Resonanz

Judith Lichtlein14.05.2018
Kolloquium 2018_Duesseldorf

Am 8. und 9. Mai 2018 fand das dritte KOLLOQUIUM FÜR DEN ÖFFENTLICHEN VERKEHR in Düsseldorf statt, das unter dem Motto „Digitalisierung meistern – Starke Lösungen für Ihr Verkehrsunternehmen“ viele praxisnahe und wertvolle Vorträge zum Thema Analyse und Statistik bot.

Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen über 50 Unternehmen an der Veranstaltung teil, was eine weitere Steigerung zu den vorangegangenen Events bedeutet. Dies zeigt wie nah COSMO CONSULT am Puls der Entwicklungen der Verkehrsbranche ist. In Zeiten der Digitalisierung steigt auch hier der Anspruch am effizienten Einsatz der unternehmensweit entstehenden Massendaten (Big Data), welcher mit Data-Analytics-Lösungen nur in Verbindung mit tiefgreifendem Branchen-Knowhow bedient werden kann. Das intensive Networking und der umfangreiche Erfahrungsaustausch bestätigten zusätzlich, dass das alleinige Wissen um die Existenz der Daten nicht genügt, um heutzutage wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Dies spiegelte sich auch in den hochkarätigen Vorträgen wider.

Es deckten acht Referenten den gesamten Ablauf einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie ab: Matthias Ott (ESWE) skizzierte Grundlagen von Vorüberlegungen für ein unternehmensweites Controlling. Ruben Jerke (Albtal Verkehrsgesellschaft) berichtete von dem dort realisierten Ausschreibungsvorhaben mit Fokus auf der Generierung der Anforderungen über alle teilnehmenden Fachbereiche hinweg.

 

Zwei Vorträge lieferten die Perspektive eines Fachbereiches: von den Göttinger Verkehrsbetrieben wurde berichtet, welche Vorteile für den Projektablauf ein bereits aufgesetztes Datenanalyseprojekt für eine Systemänderung in der Vertriebslandschaft mit sich brachte. Christian Preine (Metronom) präsentierte die dort erfolgreich eingeführte Self-Service-Strategie, ebenfalls aus Sicht des Vertriebs eines Verkehrsunternehmens.

Julian Zumstrull und Stephen Budd (DB Regio Bus, Region Nord) unterstützten mehrere DB Unternehmen bei der systematischen Verbesserung der betrieblichen Datenqualität und stellten die Best-Practice-Vorgehensweise dazu vor. Insbesondere ermutigten beide Verkehrsunternehmen, das Thema Datenanalyse selbst in die Hand zu nehmen und nicht den Herstellern der heutigen Branchenlösungen zu überlassen.

Abschließend stellte Jörn Schulz (Deutsche Bahn AG) die Automatisierung des täglichen Qualitätsberichtswesens am Beispiel der Vorstandsreports vor.

Flankiert wurden diese Praxisvorträge durch zwei Impulsvorträge: Gerhard Probst lieferte Beispiele, bei denen Datenanalysen über Vertrieb-, Angebots-, Nachfrage-  und auch Qualitätsdaten von Verkehrsunternehmen in die Gestaltung von Vertriebsstrategien einflossen.

Last but not least stellte Dr. Valentin Curtef (COSMO CONSULT Data Science) ein Projekt aus dem Umfeld “Predictive Maintainance” vor: die Anwendung von mathematischen Modellen auf betrieblichen Daten konnte hier sehr erfolgreich bereits mögliche Schäden an Fahrzeugen prognostizieren und so die Werkstattplanung optimieren.

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